Erstellt von Dr. Bernd Uwe Althaus, Bundesvorsitzender |

Pressemittelung der KEG-Deutschlands vom 07.02.18

„Das war höchste Zeit“, kommentiert der Bundesvorsitzende der KEG den Abschluss der Verhandlungen und die Vorlage des Koalitionsvertrags.

Schon allein der Blick in die Gliederung des Koalitionsentwurfs stimmt optimistisch: Das Kapitel „Bildung" steht weit oben in den Themenkapiteln und hat immerhin einen Umfang von knapp 10 Seiten. Dabei wird seitens der Verhandlungspartner die Länderhoheit bei der Bildung anerkannt - ein sehr wesentliches Zeichen. Das Auflösen der Hürde des „Kooperationsverbots", nachdem die aktive Unterstützung für Investitionen, wie der Digitalisierung, endlich möglich werden soll. Die Länder und mittelbar auch die finanziell hoch belasteten Kommunen (Schulträger) brauchen diese Kooperation. Die KEG fordert dies schon seit Langem.

Bereits nach der Ankündigung der Investitionen im Bereich Digitale Zukunft in der  Bildung hatte die KEG gefordert, dass hier Konzepte aufgebaut und mit Blick auf alle Bundesländer angemessen umgesetzt werden müssen.

„Hier können und müssen Strukturdefizite abgebaut werden, z.B. für die neuen Bundesländer“, formulierte der Bundesvorsitzende der KEG, selbst Thüringer. Bisherige Förderprogramme im Bereich des Digitalpaktes waren hier weniger hilfreich und bedienten oft nur Leuchttürme.

Die KEG hofft, dass bereits beim jährlichen Spitzengespräch der Lehrerverbände und -gewerkschaften mit der KMK im März Ideen und Vorhaben besprochen und Wege vereinbart werden können.

V.i.S.d.P.:              

Dr. Bernd Uwe Althaus
info(at)keg-deutschland.de

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