Der Religionsunterricht auf dem Weg in die Zukunft

In einer KEG-internen Arbeitsgruppe wurde am 28.04.2018 in Nürnberg das Thema "Zukunft des Religionsunterrichtes" erörtert. Als Gast war der Bundesvorsitzende des Verbandes eingeladen. Als Mitglied in der ZdK-Arbeitsgruppe sowie beratendes Mitglied in der Kommission der dbk war Dr. Althaus gern gesehener Referent, der den Tag mit den Mitgliedern des Arbeitskreises gestaltete. Konfessionell und kooperativ - dass sind die beiden Beschreibungen, die als wesentliche Eckpunkte für die Weiterentwicklung des schulischen Religionsunterrichts stehen.

In den Jahren 2016 und 2017 waren verschiedene Arbeitsgruppen und hochrangige Gremien in Deutschland mit dem Thema "Zukunft des Religionsunterrichts" befasst. Zu ihnen gehören die dbk und die ekd. Auf den Internetseiten sind die Publikationen verfügbar, in denen eine wertschätzend realistische Einschätzung zur Rolle und der gesellschaftlichen Einordnung des Religionsunterrichts gegeben wird, aber auch Eckpunkte und Optionen zu seiner Weiterentwicklung.

Als sehr wesentliches und zukunftsorientiertes Papier bewertet der Bundesvorsitzende der KEG das Positionspapier des ZdK unter dem Titel "Für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht - konfessionell, kooperativ - dialogisch". In der Präambel der ZdK-Erklärung heißt es: "Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) setzt sich für den konfessionellen Religionsunterricht in ökumenischer Kooperation und im interreligiösen Austausch ein. Das ZdK unterstützt damit die Entwicklung eines konfessionell kooperativen Religionsunterrichtes, für den die Deutsche Bischofskonferenz im November 2016 Rahmenempfehlungen für die Diözesen vorgelegt hat. Ein solcher Religionsunterricht bietet Zugang zu religiöser Weltdeutung, er fördert die< Ausbildung eines eigenen Standpunktes und erzieht zu religiöser Toleranz sowie zu Dialog- und Urteilsfähigkeit. Er leistet so in einer pluralen Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und zum gegenseitigen Verständnis."

"Gerade über diese Rolle und die Rolle des RU müssen wir miteinander ins Gespräch kommen - innerhalb des Verbandes sowie mit Eltern und weiteren gesellschaftlichen Partnern", betonte der Bundesvorsitzende die Notwendigkeit zum Diskurs. 

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