Am 13.03.2020 in Augsburg

Gerlinde Kohl zur Vorsitzenden der KEG Deutschlands gewählt

Die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) hat am 13.03.2020 während ihrer Mitgliederversammlung in Augsburg Gerlinde Kohl für die kommenden vier Jahre zur Vorsitzenden der Fachgewerkschaft, dem Berufsverband für Lehrkräfte und Pädagogen gewählt.

 

Als Stellvertreter wählte die Versammlung Andreas Fichtl, Peter Jansen, Katja Voigt Erhard Wolf, als Bundesbeauftragten Franz-Josef Fischer und als Kassenwart Georg Brenner. Bestätigt wurde der geistliche Beirat der KEG Pater Michael Beschorner.

Die Versammlung dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern Norbert Bocksch und Maria Espelade. Sie dankte herzlich Dr. Bernd-Uwe Althaus, der die KEG mit sehr großem Engagement 16 Jahre als Vorsitzender führte und fachlich und strukturell weiterentwickelte. Er hatte sich entschieden, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.

Die Delegierten der Mitgliederversammlung wählten Dr. Bernd-Uwe Althaus als Ehrenvorsitzenden. 

 „Ich freue mich darauf, die KEG in den nächsten Jahren auf dem eingeschlagenen Weg weiterzuführen und weiterzuentwickeln“, so Gerlinde Kohl zu ihrem Amtsantritt.

In ihrer Begrüßung ging sie näher auf das Motto, des Delegiertentages ein.

ZUSAMMEN HALT GEBEN – ZUKUNFT – GEMEINSAM GESTALTEN 

Gesellschaftlicher Zusammenhalt sei ein Wert und Ausdruck eines intakten und solidarischen Gemeinwesens.

In diesem Sinne gelte gesellschaftlicher Zusammenhalt als wünschenswerte Qualität, die dazu beiträgt, eine Gesellschaft lebenswert und zukunftsfähig zu machen. 

Moderne westliche Gesellschaften seien derzeit mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die Einfluss auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt nähmen.

 

Dazu gehörten:

• Globalisierung und

• Digitalisierung,

• wachsende Ungleichheit,

• Einwanderung und

• eine zunehmende kulturelle, religiöse und ethnische Diversität

• Bekenntnis zur liberalen Demokratie

Zusammenhalt bestünde aus stabilen, vertrauensvollen und vielfältigen sozialen Beziehungen. Es sei gleichsam die Substanz, die Menschen, Gruppen, Gesellschaften zusammenhält.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt, entstünde nicht von allein und könne - betrachte man die Substanz - auch nicht verordnet werden. Aber Rahmenbedingungen zur Förderung des Zusammenhalts ließen sich aktiv gestalten. Z. B. die in Kindergärten und Schulen. Dort würde Zusammenhalt grundgelegt, denn kulturelle Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Die KEG sei ein Berufsverband, eine Solidargemeinschaft für Pädagogen mit christlicher Grundorientierung. Sie vertrete Zusammenhalt als Wert und sei durch ihr christliches Menschenbild gleichsam aufgerufen sich für einen starken Zusammenhalt in der heterogenen und offenen Gesellschaft einzusetzen.

Gemeinsam mit dem Bundesvorstand und dem Bundespräsidium will Gerlinde Kohl gemäß dem Motto des Delegiertentages ZUSAMMEN HALT GEBEN – ZUKUNFT – GEMEINSAM GESTALTEN.

Bilder: Friedhelm Windmüller

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