Deutscher Lehrerverband:

Ständiger Rückgang der Zahl von Lehramtsabsolventen ist ein unübersehbares Alarmzeichen!

Anlässlich des morgigen Welttags der Lehrerinnen und Lehrer hat sich der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sehr besorgt über die mangelnde Attraktivität des Lehrerberufs bei Studienanfängern geäußert.

So sei die Zahl der Lehramtsabsolventinnen und -absolventen in den letzten 10 Jahren um ein Sechstel zurückgegangen. Der Verbandsvorsitzende betonte: „Es ist ein unübersehbares Alarmzeichen, dass es trotz des offensichtlichen Lehrkräftemangels kaum gelingt, mehr junge Menschen für den gesellschaftlich so wichtigen Beruf einer Lehrkraft zu interessieren und zu gewinnen.“

Gleichzeitig warnte Meidinger die Politik vor scheinbar einfachen Lösungsversuchen wie etwa der Vereinheitlichung der Lehramtsausbildung, um Lehrkräfte flexibler einsetzen zu können, oder der Rekrutierung von Quereinsteigern, ohne diese umfassend nachzu-qualifizieren: „Beide Maßnahmen versuchen den Lehrkräftemangel auf Kosten der Qualität zu beheben und gehen daher mittel- und langfristig auf Kosten der Bildungsqualität und der Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen! Wer mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf gewinnen will, muss die schulischen Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern. Derzeit passiert das Gegenteil: Noch nie erreichten den DL mehr Klagen über Missstände und fehlende Ressourcen an Schulen wie derzeit.“

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Für Stellungnahmen erreichen Sie DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger unter 0160 – 52 75 608. Für den Inhalt verantwortlich: Geschäftsstelle Deutscher Lehrerverband – Anne Schirrmacher

Presseerklärung

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