Gratulation dem "Bundesverband Reale Bildung"
Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) heißt ab sofort Bundesverband Reale Bildung (BVRB). Mit einer entsprechenden Satzungsänderung beschloss die Bundesdelegiertenversammlung in Bad Kissingen am 8. Mai mit Zweidrittelmehrheit den Beginn einer neuen Ära. Zudem wählten die Delegierten den geschäftsführenden Vorstand. So wurde Ralf Neugschwender als Bundesvorsitzender ebenso wie Sven Christoffer als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt.
Die Bundesvorsitzende der KEG Deutschlands Gerlinde Kohl gratuliert herzlich zur Wahl und wünscht dem neu gewählten Vorstand viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand bei den anstehenden Aufgaben.
Pressemitteilung des Verbandes:
Der Verband Deutscher Realschullehrer wird zum Bundesverband Reale Bildung
Bundesdelegiertenversammlung markiert den Beginn einer neuen Ära
Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) heißt ab sofort Bundesverband Reale Bildung
(BVRB). Mit einer entsprechenden Satzungsänderung beschloss die Bundesdelegiertenversammlung
am 8. Mai mit Zweidrittelmehrheit den Beginn einer neuen Ära.
Mit der Namensänderung reagiert der Verband auf die veränderten schulpolitischen Realitäten: „In
vielen Bundesländern gibt es die klassische Realschule nicht mehr. Sehr wohl gibt es aber
in allen Ländern Schülerinnen und Schüler, die den Mittleren Schulabschluss anstreben –
und die deshalb eine fundierte reale Bildung brauchen. Und dafür sind wir der erste
Ansprechpartner“, erklärt der Bundesvorsitzende Ralf Neugschwender.
Gleichzeitig betont der BVRB ausdrücklich, dass die Namensänderung nichts an seinem
klaren Einsatz für den Erhalt und die Stärkung der Realschule verändert. Wo die Realschule
besteht, bleibt der Verband weiterhin ihre starke bildungspolitische Stimme und setzt sich
entschlossen für ihre starke Rolle und gesellschaftliche Anerkennung ein. Dies machten die
Delegierten deutlich, indem der Bundesverband den Untertitel „Für Realschulbildung in
Deutschland“ trägt.
Reale Bildung braucht im Übrigen auch die deutsche Wirtschaft. Der Mittlere Schulabschluss
ist in Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger denn je. Auch deswegen macht sich der BVRB
in einem einstimmig verabschiedeten Leitantrag stark für die Gleichwertigkeit beruflicher und
akademischer Bildung sowie für eine noch engere Verzahnung von Schule und Wirtschaft.
„Das Abitur ist nicht der alleinige Weg zum beruflichen Glück. Realschulen und verwandte
Schulformen halten beide Wege offen: den zum Abitur und den zur Ausbildung in Handwerk,
Industrie und Handel. Darum leistet reale Bildung einen elementaren Beitrag zur
Fachkräftesicherung. Dem tragen wir mit unserem neuen Namen ebenfalls Rechnung", so
Neugschwender.
Als Leitplanke der bildungspolitischen Arbeit des BVRB in den kommenden vier Jahren
beschlossen die Delegierten einen Leitantrag, in dem sich der Verband stark macht für einen
positiven Leistungsbegriff, eine starke Berufsorientierung an Schulen, eine fundierte
Demokratiebildung, eine Null-Toleranz-Politik bei Gewalt gegen Lehrkräfte, eine
pädagogisch sinnvolle Digitalisierung sowie ein qualitätsvolles differenziertes
Bildungswesen.
In eine spannende Zukunft startet der BVRB mit einem neuen Vorstand. So wurde Ralf
Neugschwender als Bundesvorsitzender ebenso wie Sven Christoffer als stellvertretender
Vorsitzender wiedergewählt. Als weitere Stellvertreter wurden Birgit Zollitsch und Bengjamin
Bajraktari erstmals in den Vorstand gewählt. Im Amt bestätigt wurden Schatzmeister Ingo
Lürbke und Schriftführerin Madeleine Helbig. „Besonders freut mich, dass alle in unserem
Vorstandsteam herausragende Wahlergebnisse erzielt haben. Wir starten mit viel
Rückenwind. Der VDR ist Geschichte, aber reale Bildung ist aktueller und wichtiger als je
zuvor. Darum ist mit dem BVRB mehr denn je zu rechnen!“, unterstreicht Neugschwender.
Kontakt: Ralf Neugschwender, Bundesvorsitzender: 0176 31542332